Unsere Chronik: 2011-2015

Ivy als Junghund
Ivy als Junghund

Ivy machte sich grandios, auch wenn sie kein Überflieger in der Hundeschule war, so wie es viele sicherlich bei einem Aussie erwartet hätten. Aber das ist eher ihrem Frauchen anzulasten. Schnell bemerkte ich eines: Ivy mochte es gar nicht, alleine zu sein und liebte es für ihr Leben, mit anderen Hunden zu spielen. Nun wohne ich nicht auf dem Land, sondern in einer Stadt, wo es nicht den ganzen Tag möglich ist, Hunde miteinander herumtollen zu lassen. Und es liegt auch nicht gleich immer ein Hundefreilaufgebiet kurz um die Ecke. Letztlich muss ich gestehen, hing ich immer öfters einem anderen Gedanken nach. Mich hatte das ergriffen, was mir vorhergesagt worden war: Der Aussie-Virus.

 

 

"Ich war mit dem Aussie-Virus infiziert!"

 

 

Ivys erstes Weihnachten
Ivys erstes Weihnachten

Bereits im Dezember 2011 wusste ich, dass ich unbedingt noch einen zweiten Hund wollte. Bedingt durch das Show-Laufen keimte in mir zudem der intensive Wunsch, irgendwann auch in die Zucht einzusteigen.

 

Aber es gab ein Problem: Ivy hatte nur ‚Not-for-breed‘-Papiere. So machte ich mich wieder auf die Suche nach einem Züchter. Diesmal sollte diese wirklich länger dauern und die Anschaffung wirklich geplant sein. Vor Ablauf eines Jahres sollte kein zweiter Hund ins Haus kommen. Dies sollte mir zwar wieder einiges an brutaler Wartezeit abverlangen, aber ich war gewillt, sie diesmal einzuhalten. Immerhin musste ich mich nebenher auch noch um mein Studium kümmern.

  

 

 

"Welcome home, Sunny. Ein waschechter Ranch-Hund."

 

 

Sunny in Gerlos
Sunny in Gerlos

Und dann kam ja doch wieder alles anders als geplant. Eigentlich hatte ich mir schon einen Züchter und einen zeitlich passenden Wurf ausgesucht, als in Österreich genau jene beiden Aussies, denen ich die Liebe zu diesem Tier zu verdanken habe, durch die ich den Aussie erst kennenlernte, ja, dass diese beiden Hündinnen Welpen bekommen würden. Prompt hatte ich mich in eine Tochter von Flash verliebt! Und so kam es, dass ich nicht nur für den Urlaub über 700km weit fuhr, sondern auch, um meine kleine Sunny – ‚Kroellers Australian Sun‘ – recht kurz entschlossen, aber wohl überlegt, mitzunehmen. Ende Mai 2012 zog also unser zweites blue-merle Mädchen bei uns ein. Und kurz danach bekam Ivy dank ihrer tollen Züchterin auch noch ihren not-for-breeding-release! Wir alle haben uns mächtig darüber gefreut! ;)

 

Ich mit Sunny im Novice Parcour
Ich mit Sunny im Novice Parcour

Es sollte dann aber noch über ein Jahr und viele, viele Zuchtseminare dauern, bis die ersten Welpen unter unserem Kennel-Namen 'Rhine River Aussies' im August 2013 das Licht der Welt erblickten. Bis dahin waren wir kräftig auf Shows und schließlich auch auf Turnieren unterwegs. Auf den Ausstellungen konnten wir zwar einige Platzierungen erreichen, waren aber leider nicht immer oben mit dabei. Dafür waren wir im Rally umso erfolgreicher.

 

 

  

"Die ersten eigenen Welpen: Pixie bleibt da!"

 

 

Rhine River's Pretty as a Picture
Rhine River's Pretty as a Picture

Als Ivy belegt werden sollte, wurde sie anderthalb Monate zu früh läufig, sodass Frauchen noch in Urlaub war, bevor es dann zum Deckrüden ging. Aber alles klappte und im August wurden sechs wunderbare Babies geboren (unser "First-Litter"). Eigentlich wollten wir ja keinen behalten, aber wie es dann so ist, blieb Pixie (Rhine River's Pretty as a Picture), ein ganz tolles, liebes und ruhiges Aussie-Mädchen, eine Traumhündin ganz einfach, dann eben doch bei uns.

 

  

 

"Alles für den Aussie!"

 

 

Das Rudel im Abendrot am Poller Damm
Das Rudel im Abendrot am Poller Damm

In der nächsten Zeit richtete sich unser Leben eigentlich immer mehr auf die Hunde und die Zucht aus, denn auch meine Eltern hatte das Aussie-Fieber geküsst. Wir besorgten uns umfangreiches Show- und Turnier-Equipment, waren eigentlich irgendwie immer und ständig mit den Vierbeinern unterwegs und nach dem Tod meiner Großmutter wurde einiges renoviert, sodass alles noch hundgerechter wurde.  

 

 

"Das kleine Elbenmädchen"

 

 

Monreal's Light of the Eldar
Monreal's Light of the Eldar

Auch ich zog schließlich in die mittlere Etage unseres Hauses um und richtete meinen Damen dort ein kleines Hundeparadies mit gemütlichen Schlafplätzen ein. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte unser Rudel dann sogar noch einmal Zuwachs bekommen und die kleine, quirlige black-tri Hündin Tauriel (Monreal's Light of the Eldar) war zu uns gestoßen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Sunny durfte sie dann aber schnell alles und war voll ins Rudel integriert.

 

Auch auf Turnieren wurden wir immer erfolgreicher. Ivy schaffte im Frühjahr 2015 ihren RM Titel (wir wären schneller gewesen, wären nicht Welpen und Läufigkeiten dazwischen gekommen). Dabei hat sie eine Wahnsinns Bilanz vorzuweisen. In 14 Starts wurde sie jedes Mal unter den ersten drei Startern platziert (bei bis zu 20 Teilnehmern!). Sie wurde 6 x Erster, 4 x Zweiter und 4 x Dritter. Auch in Obedience schaffte sie ihren Companion Dog Titel mit mehreren Platzierungen. Pixie lief zu dieser Zeit, im Alter von 18 Monaten, bereits in der Excellent Klasse.

 

Ein kleiner Erfolg, der außerdem noch erwähnenswert ist und auf den ich sehr stolz bin, ist der Gruppensieg von Ivy (Novice, aus 6 Hunden) unter der Richter- und Zucht-Ikone Carol Ann Hartnagle von den Las Rocosas Aussies auf der Conformation Show in Eksel im September 2014!

 

 

(Stand Mai 2015)

 

Alle unsere Welpen bekommen ASCA Papiere!!

 

Unser Zwingername (Kennel) ist beim ASCA registriert!