Wie alles begann…

Hoppel
Hoppel

Genau, wie bin ich eigentlich auf den Hund gekommen? Ganz am Anfang steht meine Kindheit, in der für mich eines klar war: Ich liebte Tiere über alles, zumindest aus dem Urlaub, denn als Stadtkind trifft man ja leider nicht an jeder Ecke eines. Ich wollte schon immer, seit ich denken kann, ein Pferd und einen Hund haben. Mit zehn Jahren begann ich also meine reiterliche Ausbildung im Englischreiten. Aber die Kosten für ein eigenes Pferd waren einfach zu groß, als dass meine Eltern mir diesen Traum hätten ermöglichen können. Mehr als zunächst einen Haufen Wellensittiche, später die Goldfische Fabius und Willy, von denen einer den weniger schönen Gang der Seebestattung in der hauseigenen Toilette antreten musste, und ein Zwergkaninchen namens Hoppel waren nicht machbar und wurden mir erst nach langer Überzeugungsarbeit gestattet. Aber das hielt mich Gott sei Dank auch nicht davon ab, mit jeder Menge anderer Hunde in Kontakt zu kommen! ;)

Der Gassigehhund meiner Freundin aus der Grundschule: Marc
Der Gassigehhund meiner Freundin aus der Grundschule: Marc

Da auch mein Vater mit Hunden aufgewachsen war, nahm ich ihm eines Tages das Versprechen ab, wir würden einen Hund bekommen, sobald er pensioniert ist. Mein Vater war sich ziemlich sicher, dass ihn das sowieso nichts mehr angehen würde, dass ich bis dahin eine eigene Familie und ein eigenes Haus haben würde. Eine Familie, mit der ich das selbst irgendwie ausmachen könnte.

Rocky und ich
Rocky und ich

Der Zufall spielte dann aber eine große Rolle, denn meine Mutter bekam überraschend die Möglichkeit, in den Vorruhestand zu gehen und nahm diese auch wahr. Ich – damals noch an der Universität und zu Hause wohnend – witterte sofort meine Chance und fühlte immer wieder vorsichtig vor. Und am Ende hatte ich gewonnen: Ein Hund durfte bei uns einziehen! Und ich wusste auch schon genau welche Rasse das sein sollte und wie er (oder besser gesagt: sie) auszusehen hatte.

 

 

"Wie war ich überhaupt auf den Aussie gekommen?"

 



Ich im Urlaub auf Rambo
Ich im Urlaub auf Rambo

Aber wie war ich überhaupt auf den Australian Shepherd gekommen? Auch hier muss ich wieder zum Anfang zurückkehren. Das Reiten machte mir nur am Anfang Spaß, später wurde ich der Reiterei eher überdrüssig. Der verfluchte Drill, dass elitäre Getue und die teils sehr stutenbissigen Privatpferdebesitzer, die den Schulpferdereitern überlegen waren und sie das auch unbedingt spüren lassen mussten… Das alles hatte für mich nichts mehr mit einem Hobby zu tun. Vor allem, als die Pferde so schlimm wurden, dass fast jede Woche ein schmerzhafter Sturz angesagt war und öfters der Krankenwagen vor der Reithalle vorfuhr als es Schulpferde gab. Nach mehreren Enttäuschungen hier und dort unternahm ich eher zufällig 2006 einen letzten Versuch, meine Liebe zum Pferd und zum Reiten zu retten. Meine Eltern wollten Pfingsten Urlaub in Österreich verbringen und ihnen gefiel ein bestimmtes Hotel sehr gut. Genau dieses besaß einen Westernreitstall. Seither bin ich infiziert, da ich weiß, es geht auch anders und ja: Man kann Reiten auch nur Hobbymäßig betreiben und muss dabei überhaupt kein schlechtes Gewissen haben!!!! Es muss keine hohe Dressur sein!

 

 

"Nur ein Aussie kann es sein!"

 

 

Roxy spielt "toter Hund" in der größten Hitze
Roxy spielt "toter Hund" in der größten Hitze

Um zurück zum Hund zu kommen: 2006 in Gerlos war es, als mir mein erster Australian Shepherd über den Weg lief. Flash hieß diese Hündin und war wunderschön gesprenkelt in schwarz, weiß und braun! Heute weiß ich, dass man diese Farbe ‚blue merle‘ nennt. Kaum dass ich zu Hause war, machte ich mich schlau über den Aussie und war begeistert: Ein aktiver Hund, der auch als Familienhund geeignet ist, aber ebenso als Reitbegleithund. Noch hatte ich zwar kein Pferd, aber irgendwann… Ja, irgendwann würde es schon so weit sein. Als ich 2008 wieder in Gerlos Westernreiten war, begegnete mir der zweite Aussie in meinem Leben: Roxy, ebenfalls eine blue merle Hündin. Für mich stand fest: Nur ein Aussie kann es sein.

 

Ivy kurz nach der Geburt
Ivy kurz nach der Geburt

Nun musste ich mich aber erst einmal auf die Suche nach einem geeigneten Züchter machen. Es dauerte, bis ich per Internet überhaupt erst einmal herausfand, dass es verschiedene Zuchtverbände gibt, und über diese zu den Homepages der Züchter gelangte. Manche antworteten mir erst sehr spät auf meine Anfrage oder gar nicht, weswegen ich sehr niedergeschlagen war. Selbstzweifel nagten an mir: Wollte man mir keinen Hund überlassen, weil man glaubte, ich könnte einem Aussie in der Stadt etwa nicht gerecht werden? Solche Fragen waren es, die ich mir ständig und immer wieder stellte. Letztlich war ich immer überzeugter, dass es gut gewesen war, meine Suche so früh zu beginnen. Ein Hund sollte Anfang 2012 einziehen und wir hatten gerade erst einmal Sommer.

 

 

"Nach langem Warten war es im September 2011 endlich soweit: Ivy zieht ein."

 

 

Ivys Mama Reeba und ich im Welpenauslauf
Ivys Mama Reeba und ich im Welpenauslauf

Ende Juni landete ich dann auf einer Seite, auf der gerade neun Tage alte Welpen abgebildet waren. Sofort hatte ich mich in die blue merle Hündinnen (es waren nur zwei) verliebt. Der Rest der Geschichte ist zügig erzählt. In atemberaubender Schnelligkeit hatte ich eine Antwort der Züchterin mit einer Empfehlung, welcher Welpe eher etwas für mich sein könnte. Im Juli besuchte ich die dann vier Wochen alten Hündchen das erste Mal und hatte mein Herz für immer verloren. Im August unterzeichnete ich den Kaufvertrag für meine lang ersehnte blue merle Hündin ‚Monreal‘s Dark Beauty "Ivy"‘ und – ein Urlaub kam noch dazwischen – im September nahm ich meine kleine Ivy, wie sie heißen sollte, endlich mit mir nach Hause.

 

 

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